Kimba! Nein, nicht der weiße Löwe — kennt Ihr den noch? In der kleinen gleichnamigen Ortschaft steht ein acht Meter großer Galah. Und: der Ort sagt von sich, auf der Mitte der Australischen Ost-West-Achse zu liegen. Seit dem Start in Perth waren es für uns bis hierher 3.500 Kilometer, mit den kleinen Abstechern.
Täglich geht es streng nach Osten. Heißer Wüstenwind weht uns scharf entgegen, das zweite Banner ist komplett zerfetzt. Jeder Road Train schiebt uns gefühlt einen halben Meter zur Seite. Wegen des schneidenden Ostwindes säuft der Toyo hier 12 Liter, sonst reichen ihm 9. Ausreichend Tankstellen sind jedoch gegeben, spätestens alle 200 km. Die Preise sind goldig: 2,85 Dollar der Liter Diesel. Wir haben aber immer grundsätzlich 40 Liter in Reserve dabei.
Die flache Nullarbor haben wir hier hinter uns und mittlerweile über 40.000 Kilometer Down Under mit dem Toyo erlebt. Im strömenden kalten Regen auf verschlammten Dirt Roads, in tiefen Furten, auf staubigen Pisten in der flirrenden Hitze der Wüsten.